Hintergrund

Insbesondere seit dem Sommer der Migration 2015, als die Zahlen der in

Deutschland ankommenden Geflüchteten aufgrund von sich verstärkenden

globalen Konflikten sprunghaft anstiegen, ist der gesellschaftliche Diskurs

über Flüchtende, Asylrecht und Integration immer stärker geprägt von

Ablehnung und Feindlichkeit. Häufig basiert die Ablehnung auf Ängsten und

Fehlinformationen, die in sozialen Netzwerken und per Mundpropaganda unreflektiert Verbreitung finden.

Es ist enorm wichtig, einen Raum für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, in

dem ihre Informationen und Haltungen angeleitet reflektiert werden können;

besonders in der Adoleszenz ist Meinungsbildung ein weichenstellender, da

identitätsbildender Prozess.

Ziel von goals connect ist es, die an unserem Projektunterricht teilnehmenden Jugendlichen in der Entwicklung einer offenen, rassismuskritischen Haltung zu unterstützen. Wir wollen aktuelle und politische Entwicklungen diskutieren und ein empathisches Miteinander zwischen Geflüchteten und der hiesigen Mehrheitsgesellschaft anregen. Wir wollen Ablehnung und Ausgrenzung von neu in Deutschland ankommenden

Menschen entgegenwirken und zur Entwicklung einer paternalismuskritischen, solidarischen Gesellschaft beitragen.