Workshops

goals connect führt seit 2009 rassismus- und machtkritische Workshops an Schulen und Einrichtungen für Jugendliche durch. Unsere Workshopkonzepte basieren auf Ansätzen des Anti-Bias, der interkulturellen Pädagogik und Rassismuskritik und sind flexibel auf verschiedenste Gruppen anwendbar. Die Workshopinhalte können durch persönliche Bezüge und Erfahrungen unserer Referent*innen für die teilnehmenden Jugendlichen greifbar und lebensweltnah gestaltet werden.

Momentan bieten wir drei verschiedene Module an:

Modul I: Flucht und Asyl

Ziel von Modul I: „Flucht und Asyl“ ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Informationen, Ängste und Vorurteile von den teilnehmenden Schüler*innen zum Thema besprochen und reflektiert werden können. Zielgruppe sind Schüler*innen und Schüler ohne eigene Fluchtbiographie. Zeitrahmen: 5 h, Teilnehmer*innenzahl: max.15

Modul II: get.together 

Ziel von get.together ist es, Austausch und Begegnung innerhalb einer interkulturell zusammengesetzten Klasse angeleitet anzustoßen und so Empathie und Perspektivwechsel anzuregen. Zielgruppe sind sowohl Schüler*innen mit als auch ohne Fluchterfahrung.

Zeitrahmen: 5 h, Teilnehmer*innenzahl: max.20

Modul III: Afrika

Ziel des Moduls „Afrika“ ist es, die teilnehmenden Schüler*innen für eigne, stereotypisierte Wahrnehmungen von Afrika zu sensibilisieren, verschiedene Lebenswelten kennenzulernen und globale Zusammenhänge zu besprechen.

Zeitrahmen: 5 h, Teilnehmer*innenzahl: max.15

Anfragen und weitere Infos: Lisa Täger, lisa.taeger ‚at‘ yahoo.de

Hintergrund:

Insbesondere seit dem Sommer der Migration 2015, als die Zahlen der in Deutschland ankommenden Geflüchteten aufgrund von sich verstärkenden globalen Konflikten sprunghaft anstiegen, ist der gesellschaftliche Diskurs über Flüchtende, Asylrecht und Integration immer stärker geprägt von Ablehnung und Feindlichkeit. Häufig basiert die Ablehnung auf Ängsten und Fehlinformationen, die in sozialen Netzwerken und per Mundpropaganda unreflektiert Verbreitung finden.

Es ist enorm wichtig, einen Raum für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, in dem ihre Informationen und Haltungen angeleitet reflektiert werden können; besonders in der Adoleszenz ist Meinungsbildung ein weichenstellender, da identitätsbildender Prozess.

Ziel von goals connect ist es, die an unserem Projektunterricht teilnehmenden Jugendlichen in der Entwicklung einer offenen, rassismuskritischen Haltung zu unterstützen. Wir wollen aktuelle und politische Entwicklungen diskutieren und ein empathisches Miteinander zwischen Geflüchteten und der hiesigen Mehrheitsgesellschaft anregen. Wir wollen Ablehnung und Ausgrenzung von neu in Deutschland ankommenden

Menschen entgegenwirken und zur Entwicklung einer paternalismuskritischen, solidarischen Gesellschaft beitragen.